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Weiß Garten Adler

Tiere im Garten

Ob Haus-, Nutz- oder Wildtiere – in dieser Kategorie findest Du Alles was bei der Haltung von Tieren und den Umgang mit ihnen zu beachten ist. Außerdem erfährst Du welche Vor- bzw. Nachteile verschiedene Tierarten mit sich bringen und welche für deinen Garten geeignet sind.

Tiere sind kein Spielzeug

Wenn Du über die Haltung eines oder mehrerer Tiere in deinem Garten nachdenken solltest, musst Du dir stets vor Augen halten, dass es sich hierbei um Lebewesen handelt. Ein gewisses Verantwortungsbewusstsein und Respekt gegenüber dem Tier sind also Grundvorraussetzung!

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Haustiere

Hier dreht sich alles um unsere tierischen Begleiter, sowie verschiedene Nutztiere und deren Integration in den Garten.

Tiere, Biene, Garten

Nützlinge

Verschiedene Tierarten, vor allen Dingen aber bestimmte Insekten-Arten, synergieren mit heimischen Pflanzen und reduzieren Schädlinge.

Tiere, Käfer, Garten

Schädlinge

Hier geht es um Tierarten, die in unseren heimischen Gärten nicht gern gesehen werden und wie man diese am effektivsten fernhält.

Pflegeprodukte für Tiere im Garten

Pflegeprodukte

Hier stellen wir Artikel vor, die eingesetzt werden um Krankheiten zu vermeiden und das Wohlbefinden der Tiere zu erhalten.

Heim- und Nutztiere

In diesem Abschnitt befassen wir uns mit Tieren, welche aktiv durch den Menschen angeschafft werden und einen dauernden oder zeitweisen Aufenthalt im Garten genießen. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwischen 2 verschiedenen Gruppen, welche im folgenden näher erläutert werden.

Herkunft: Unsere heutigen Haustiere entstammen ursprünglich den Wildtieren, welche vom Menschen wegen eines bestimmten Nutzens oder zur Unterhaltung gehalten wurden. Durch gezielte Zucht über mehrere Jahrhunderte entwickelten sich bei den Tieren (für den Menschen) nützliche Eigenschaften während sich andere zurückbildeten (auch Domestikation genannt). Deshalb unterscheiden sich unsere Haustiere von den ursprünglichen Wildtieren.

Hund als Haustier im Garten

Heimtiere

Unter dem Begriff der Heimtiere versteht man Haustiere, welche man sich nicht vordergründig wegen eines bestimmten Nutzens anschafft. Trotzdem können sie unterschiedlichsten Aufgaben dienen. Etwa Fische im Gartenteich zur Dekoration, Meerschweinchen um Kindern Verantwortung nahe zubringen oder einfach nur die Katze zum liebhaben.

Nutztiere

Bei Nutztieren handelt es sich – wie der Name schon vermuten lässt – um Haustiere, die einen praktischen Zweck erfüllen. Diese Aufgaben können vielseitig sein und oft auch ungeahnte Bereiche betreffen. Etwa Laufenten zur Schnecken-Bekämpfung, Hühner für das tägliche Frühstücks-Ei oder das Kaninchen als lebendiger Rasenmäher.

Eine genaue Unterteilung in Heim- und Nutztiere ist nur selten möglich, da viele Tiere, die sich eher den Heimtieren zuordnen ließen auch einen Nutzen erfüllen und umgekehrt. Dieses Schema dient nur zur groben Orientierung.

Hund sitzt auf einer Wiese im Garten

Hunde

Die besten Freunde des Menschen

Katze sitzt im Garten

Katzen

Haben laut Volksmund 9 Leben

Fische im Gartenteich

Fische

Haben keine 9 Leben

Hühnerhaltung im Garten

Hühner

Resteverwerter und Nahrungsproduzenten

Kaninchen sitzt im Garten und frisst Gras

Kaninchen

Flauschige Rasenmäher

Laufenten

Schnecken?!

Nützlinge

Sie sind unscheinbar, doch ohne sie wären unsere Gärten, wie wir sie kennen nicht vorstellbar. Ohne sie hätten wir dauerhaft mit Schädlings-Plagen zu kämpfen, sie verhindern, dass wir in biologischen Abfällen versinken und sie sorgen für ertragreiche Ernten, um nur ein paar Aspekte zu nennen. Die rede ist natürlich von Nützlingen, die ihrem Namen mehr als gerecht werden.

Nutzen

Schädlingsbekämpfung

Nützlinge sind die natürlichen Gegenspieler der Schädlinge. Ganz ohne chemische Spritzmittel wahren sie das biologische Gleichgewicht unserer Gärten und sichern auf diese Weise auch die Ernten.

Bestäubung

Ohne gewisse Nützlinge wäre die Ernte von vielen Früchten aus dem Garten nicht möglich. Die tierischen Bestäuber sorgen für das Gedeihen vieler Obst-, Gemüse-, und auch Zierpflanzen.

Biologischer Kreislauf

Ohne Nützlinge würden abgestorbene Pflanzenreste nicht in fruchtbare Erde umgewandelt werden und wir würden regelrecht in biologischen Abfällen versinken.

Lebensräume

Natürliche Lebensräume

Viele naturnahe Elemente in unseren Gärten stellen bereits Lebensraum für verschiedenste Nützlinge. Generell gilt, je abwechslungsreicher der Garten gestaltet ist, desto artenreicher ist auch die in ihm heimische Tierwelt.

Angefangen bei einfachen Garten-nahen Blumenwiesen, über Sträucher und Hecken, sowie Bäumen oder verschiedenen Strukturen, wie Steinhaufen, suchen sich die Nützlinge den für sie passenden Lebensraum.

Schädlinge

Als Schädlinge bezeichnen wir die Art von Tieren, die in unseren Gärten unerwünscht sind, da sie Schäden an Pflanzen oder materiellen Strukturen verursachen  oder auch Krankheiten an Mensch und Tier übertragen. Die Grenze zwischen Schädling und Nützling ist in manchen Fällen allerdings fließend. So ist beispielsweise der Maulwurf ein wichtiger Bestandteil mancher Ökosysteme, wird aber von so manchen Gartenbesitzer verflucht. Glücklicherweise gibt es hier Möglichkeiten das Tier fernzuhalten ohne ihm zu schaden, zu mal es unter Tierschutz steht. 

Ökologisches Gleichgewicht

Von vielen Schädlingen bekommen wir gar nichts mit, da sie sich als Bestandteil einer Nahrungskette nicht in gefährlichen Maße verbreiten. Sollte die Population eines bestimmtem Schädlings ansteigen, wächst auch die Anzahl der Nützlinge wegen des größeren Nahrungsangebotes. Sinkt die Population der Schädlinge in folge dessen, vermehren sich auch die Nützlinge wieder weniger.

Bleiben gewisse Nützlinge durch Naturereignisse oder den Eingriff des Menschen allerdings aus, so kann es zu Schädlings-plagen kommen.

Spinne macht kurzen Prozess mit Schädling

Wie gegen Schädlinge vorgehen?

1. Geduld

Treten vermehrt Schädlinge im Garten auf, so ist es meist nur eine Frage der Zeit bis sich die entsprechenden Nützlinge angepasst haben. Greift man vorschnell zu aggressiven chemischen Mitteln, so tötet man nicht nur die Schädlinge, sondern auch die tierischen Helfer. Auf langfristige Sicht stellt dies also keine Lösung dar, da die Schädlinge stets als erste wieder erscheinen werden.

2. Nützlinge unterstützen

Das Prinzip ist einfach: wer die tierischen Nützlinge im eigenen Garten unterstützt und fördert hat keine Schädlings-plagen zu befürchten. Dies kann z.B. durch den Bau eines Insekten-Hotels geschehen, in dem verschiedene Nützlingsarten und somit Antworten auf unterschiedliche Schädlinge einziehen. Mehr dazu in der im Punkt Nützlinge empfohlenen Lektüre.

3. Chemische Mittel

In der Vergangenheit hatten die chemischen Mittel zur Schädlingsbekämpfung eher einen schlechten Ruf bei Gärtnern. Doch die Entwicklung der chemischen Schädlingsbekämpfung hat sich dem Zeitgeist angepasst. So gibt es gelegentlich neue Innovationen im Bereich des ökologischen Schutzes und der Verträglichkeit für Nützlinge. Dennoch sollte man sich vor dem Einsatz von chemischer Schädlingsbekämpfung etwas genauer mit dem entsprechenden Produkt auseinandersetzen und Chancen gegen Risiken abwägen.

Schädlinge