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Motorsägen Ratgeber

Die Ketten- bzw. Motorsäge ist DAS Werkzeug, wenn es um Holz geht. Für umfangreiche Arbeiten mit dem besagten Rohstoff ist sie ein unerlässliches Werkzeug, welches die Arbeit im Vergleich zu manuellen Werkzeugen, wie der Axt, deutlich vereinfacht. In diesem Ratgeber findest Du Informationen über die Grundlagen, die richtige Handhabung, die Pflege und Vieles mehr!

Alles rund um die Nutzung

Zur richtigen Handhabung, Nutzung und Pflege findest Du hier alle Informationen!

Auswahl und Pflege der Kette

Die Kette ist das entscheidende Element einer Kettensäge - alle Infos erhältst Du hier!

Sicherheit & Zubehör

Das wichtigste ist deine persönliche Sicherheit - hier findest Du wichtige Tipps und nützliches Zubehör!

Wie ist eine Motorsäge aufgebaut?

Eine Motorsäge besteht aus mehreren Teilen. Zum einen hätten wir da das Gehäuse, welches meist einen ZweitaktBenzinmotor, aber auch Elektromotor beherbergen kann. Am Gehäuse befindet sich der Anlasser, der Griff (bzw. mehrere Griffe), Schalter zur Bedienung, einen Stecker bei Strom-betriebenen Sägen und eine Nachfüllöffnung für Treibstoff betriebene Modelle.

Vorne am Gehäuse befindet sich das Herzstück der Motorsäge: Die Kette. Die Kette befindet sich in einer Nut, auf einem länglichen Metallblatt (kann auch als Blatt bzw. als Schwert bezeichnet werden) angebracht und läuft wenn das Gerät angeschaltet ist um das Blatt herum. Meist findet sich auch an der Spitze der Schiene eine Rolle, mit der die Reibung der Kette vermindert wird. Die Spannung der Kette ist einstellbar.

Die Kette wird durch eine, sich am Ende befindende, Fliehkraftkupplung angetrieben. Um einen vorzeitigen Verschleiß entgegen zu wirken muss die Kette regelmäßig mit Öl geschmiert werden. Die Kette bedarf früher oder später auch einer Schärfung, um weiterhin optimal funktionieren zu können. Hierbei können Feilen, aber auch spezielle Kettenschärfmaschinen verwendet werden. Die Ketten gibt es in verschiedenen Ausführungen, was Form und Material anbelangt – je nach Verwendungszweck und Motorleistung. Mehr Informationen zur Kette findest Du hier.

Vektorgrafik Kettensäge / Motorsäge

Viele Motorsägen haben außerdem eine Starterleichterung. Hierzu zählt der Elasto Start (Stihl), der OnePushStart, Primer, ZIPLeichtstartsystem und die Startautomatik (Stihl), welche mittlerweile allerdings nicht mehr verwendet wird.

Was gibt es für Motorsägen-Arten?

Es gibt einige verschiedene Arten. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Antriebsart, sondern vor allem auch in ihrem Verwendungszweck.

Klassische Ketten- bzw. Motorsäge

Es gibt Abbundkettensägen, welche für präzise Zimmermanns-Arbeiten beim Abbund geeignet sind; Bergbau-Kettensägen, welche wegen der Explosionsgefahr mit Pressluft betrieben werden; Betonkettensägen, die hydraulisch betrieben, mit wassergekühlt und mit diamantbesetzter Kette ausgestattet sind; BügelKettensägen, bei der die Kette wie ein Bügel geformt ist; Hochenttaster, die durch einen langen (meist teleskopierbaren) Stiel zum Beschneiden von langen Ästen optimal sind; Hot Saws für Wettbewerbe; Rettungssägen, die auch Metalle durchtrennen können; TopHandleMotorsägen, die durch ihren kompakten Aufbau auch mit einer Hand bedient werden könnten und Zweihandmotorsägen welche so groß sind, dass man 2 Personen zum Sägen braucht (diese Säge wird heutzutage allerdings eher weniger verwendet).

Technischer Unfallschutz

Modere Kettensägen haben verschiedene Sicherheitseinrichtungen, die das Unfallrisiko verringern. Die meisten von ihnen sorgen dafür, dass die Kette keine Chance hat den Sägenführer zu verletzten. Aber auch ungewollte Einschaltungen können mit den Sicherheitseinrichtungen verhindert werden. Des weiteren haben viele Geräte auch Handschutz, Vibrationsdämpfer und Griffheizung.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Motorsägen bergen ein hohes Gefahrenrisiko. Deswegen solltest Du hierbei nicht auf das günstigste Modell setzen. Wenn Du weißt, welchen Sägetyp Du haben möchtest, solltest Du genau auf die Sicherheitseinrichtungen achten, die Dir die Sägen bieten.

Wenn Du eine Säge aus dem Laden haben möchtest, wäre es optimal, sich vor einem Kauf beraten zu lassen, wenn Du aber lieber online kaufen möchtest, ist es erforderlich genau auf die Produktdaten zu achten, damit ein Fehlkauf vermieden werden kann.

Falls Du eine Kettensäge für den einmaligen Gebrauch, zum Beispiel für das Fällen eines Baumes, solltest Du Dir das nützliche Werkzeug lieber ausleihen.

 

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Nutzung der Motorsäge

Vor der Arbeit

Bevor es zum eigentlichen Einsatz der Ketten- bzw. Motorsäge kommt, solltest Du diese auf äußere Beschädigungen oder sonstige Auffälligkeiten überprüfen. Fällt dir etwas Ungewöhnliches auf, solltest Du unbedingt einen Fachmann aufsuchen. Ist der Äußere Zustand einwandfrei  überprüft man den Füllstand des Kettenöls und bei Benzinern den Treibstoffstand. Zuletzt sollte noch sichergestellt werden, dass die  Kette mit der richtigen Spannung auf dem Schwert aufliegt. Mehr Informationen dazu findest Du im Abschnitt Auswahl und Pflege der Kette.

Das Anlassen

Sind alle Vorbereitungen getroffen, kann es auch schon losgehen. Bei elektrisch angetriebenen Motorsägen ist der Startvorgang denkbar einfach: Sobald das entsprechende Gerät mit Strom versorgt ist, braucht man nur noch den Sicherheitsschalter niederdrücken und den Abzug betätigen  – schon setzt sich die Kette in gang.

Bei den Motorsägen mit Verbrennungsmotor kann es schon mehr Unterschiede geben: Die meisten Modelle verfügen jedoch über einen Seilzugstarter, dessen Betätigung ein mehrmaliges drücken der Kraftstoffpumpe vorausgeht. Außerdem weisen manche Modelle zusätzlich eine Kaltstarthilfe auf. 

Über die genaue Funktionsweise ist in der Bedienungsanleitung der jeweiligen Kettensäge bzw. Motorsäge nachzulesen.

Die Schnitttechnik

Nach der Arbeit mit der Motorsäge

Nach getanerer Arbeit stehen Wartungs– und Pflegeaufgaben an. Sowohl bei Elektro-Motorsägen als auch bei Benzinern sollten zuerst einmal gröbere Verschmutzungen, wie Staub und Späne, vom äußeren Gehäuse entfernt werden. Danach geht es in den Bereich des Antriebsritzels: zunächst demontiert man die Abdeckung, sowie das Schwert inklusive der Kette (Details sind in der jeweiligen Gebrauchsanleitung nachzulesen). Der nun freigelegte Bereich des Kettenrades ist meist mit einem Belag bestehend aus Öl, Harz, Spänen und Staub bedeckt, welcher möglichst rückstandslos entfernt werden sollte.

Für die Reinigung einer Motor- bzw. Kettensäge ist ein Druckluft Kompressor hervorragend geeignet!

Bei dem Schwert sollte die Nut der Führungsschiene besonders gründlich gereinigt werden. Ist hier ein Grad zu bemerken, sollte dieser mit einer Feile entfernt, und das Schwert andersherum wieder eingebaut werden, um einer einseitigen Abnutzung vorzubeugen.

Bei Motorsägen mit Verbrennungsmotor wird zusätzlich der Luftfilter gereinigt – diesen einfach ausbauen, mit Druckluft ausblasen und wieder einbauen.

Nachdem die Reinigung abgeschlossen ist, werden die mechanischen Elemente mit Pflegefett versehen, um einem Verschleiß der Bauteile vorzubeugen und um einen reibungslosen Ablauf bei der nächsten Nutzung zu garantieren. Dazu zählt das Kettenrad, sowie das Sternrad an der Spitze des Schwertes. Einfach mit einer Fettpresse ansetzen und großzügig auftragen.

Transport und Lagerung

Sowohl bei Transport als auch bei der Lagerung sollte das Schwert stets in der entsprechenden Schutzhülle stecken um Schäden an Personen und Material zu vermeiden. Für den Transport und die Aufbewahrung gibt es auch Spezielle Kisten mit Aussparung für das Schwert der Motorsäge, in welcher zusätzlich Werkzeug und Treibstoff aufbewahrt werden können. Die Größe der Kiste ist natürlich von der Größe deiner Kettensäge abhängig. Solltest Du keine entsprechende Aufbewahrungsbox finden, kann natürlich auch eine handelsübliche Kiste verwendet werden. Hierbei sollte man aber darauf achten, dass diese dem Gerät nicht allzu viel Platz zum verrutschen bietet.

Soll eine Motorsäge voraussichtlich über längere Zeit eingelagert werden, sollte diese nach einer gründlichen Pflegeprozedur möglichst trocken und gegen Stöße geschützt aufbewahrt werden.

Auswahl und Pflege der Kette

Ersatzketten finden

Beim Kauf einer Ketten- bzw. Motorsäge ist meist mindestens 1 Kette inbegriffen. Jedoch werden bei dieser früher oder später Verschleißerscheinungen auftreten und Du musst dich um Ersatz bemühen. Das man hier nicht so einfach zu einer x-beliebigen Kette greifen kann, sollte klar sein, da es Unterschiede bei Größe, Herstellerspezifikationen und anderen Parametern gibt. Außerdem möchte ja jeder Hersteller seine eigenen Ketten verkaufen – dementsprechend findest man meist die Richtige Kette inklusive Artikelnummer in der Bedienungsanleitung der Motorsäge. Zusätzlich erhält man die entsprechenden Informationen beim Kundensupport der Hersteller oder meist auch schon auf deren Website.

Wer im Besitz einer Kettensäge aus einer größeren Serien-Reihe ist, kann sich meist über die allgemeine Verfügbarkeit freuen: Kettensägenketten bei Amazon

Kette schärfen und pflegen

Dafür, dass eine Kette stumpf ist und geschärft werden sollte, gibt es gleich mehrere Anzeichen:

  • Die Kette zieht sich beim Schneiden nicht mehr selbstständig ins Holz
  • Mehr Kraftaufwand ist nötig um effektiv schneiden zu können
  • Beim sägen entstehen keine Späne mehr sondern feines Sägemehl

Bevor es allerdings ans Schärfen geht, sollte die Kette zuerst gereinigt werden. Auch hier bietet sich wieder die Arbeit mit Druckluft an. Zusätzlich gibt es spezielle Kettenreinigungsmittel, welche online oder auch im Baumarkt erhältlich sind.

Nun gibt es mehrere Methoden eine Kette zu schärfen:

Die wohl einfachste Variante ist es, diese Aufgabe an einen Fachmann abzugeben, denn viele Fachgeschäfte bieten für das Schärfen von Kettensägen-Ketten einen Service an. Jedoch kann dies je nach Anbieter eine gewisse Zeit lang dauern und kostet eine ebenfalls variierende Bearbeitungsgebühr.

Wer nun selbst Hand anlegen möchte, hat wiederum mehrer Optionen. Das klassische Kettenschärfen geschieht mithilfe einer speziellen Kettenfeile, deren optimaler Durchmesser anhand der Kennzahlen im Handbuch zu entnehmen ist. Für den Vorgang selbst bleibt die Kette auf dem Sägeschwert aufgespannt, welches wiederum mithilfe eines Schraubstockes fixiert wird. Je nach Sägekette werden unterschiedliche Schleifwinkel angesetzt. Bei einem gewöhnlichen nachschärfen reichen 34 Züge pro Kettenglied aus. Dabei wird die Feile stets waagerecht (also im Rechten Winkel zur Führungsschiene) gehalten. Auf keinen Fall sollte man Verbindungs- und Treibglieder bearbeiten.

Wer sich die Arbeit erleichtern möchte oder generell häufig mit Ketten- bzw. Motorsägen zu tun hat, für den empfiehlt sich die Anschaffung eines Sägekettenschärfgerätes. Dabei handelt es sich um ein Gerät, welches aus einer Kettenspannvorrichtung und einer Motor-betriebenen Schleifscheibe besteht. Diese wiederum sind miteinander verbunden durch diverse mechanische Bauteile, welche die Einstellung der maximalen Schleiftiefe und des Schleifwinkels ermöglichen.

Wenn man mit einem solchen Gerät arbeitet, muss man natürlich erst einmal die Kette vom Sägeschwert der Motorsäge abnehmen und in die Spannvorrichtung einspannen. Jedoch ist die Zeitersparnis bei dem Bearbeiten der einzelnen Kettenglieder sehr groß, gegenüber der Bearbeitung auf die manuelle Weise. Vorher wird lediglich der Schleifwinkel mittels einer integrierten Skala eingestellt und die maximale Schleiftiefe mittels eines Tiefenbegrenzers festgelegt.

Sowohl beim manuellen Schleifen der Sägekette, als auch bei der Variante mit Schärfgerät sollte man das am meisten abgenutzte Kettenglied ausmachen und mit diesem beginnen – um nicht durcheinander zu kommen, empfiehlt es sich dieses zu makieren.

Sicherheit & Zubehör

Sachgerechte Nutzung

Leider tauchen immer wieder  Videos und Anleitungen von Leuten auf, die, ihre Kettensäge für vermeintlich praktische Zwecke verbasteln oder unsachgemäß verwenden und dabei diverse Sicherheitsvorrichtungen umgehen – Davon ist dringlichst abzuraten! Erfahrene Kettensägen-Nutzer würden so etwas niemals tun, da sie Kraft der Maschinen kennen und das Gefahrenpotential einschätzen können. Da Ketten- bzw. Motorsägen jedermann frei zugänglich sind, trifft es dann meistens die unerfahrenen Nutzer, die sich von dem ein oder anderen Hirngespinst überzeugen lassen.

Besonders für Anfänger, aber auch erfahrene Motorsägen-Nutzer bietet sich der Besuch eines Kettensägenlehrganges an. Die Angebote variieren zwar bei Region und Anbieter – der Inhalt sollte jedoch der gleiche sein: das Erlernen oder Auffrischen von Grundlagen und Techniken für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Motorsäge. Nicht zuletzt gibt es auch einen Kettensägenschein nach erfolgreichen absolvieren.

Ausrüstung & Zubehör

Trotz einer ordentlichen Ausbildung an der Motorsäge und aller Vorsicht, kann es immer wieder zu unvorhersehbaren Unfällen kommen. Um in einer solchen Situation den Schaden möglichst gering zu halten ist das tragen von Sicherheitsausrüstung unabdingbar. Neben der Sicherheit für Mensch und Material erfüllen manche Ausrüstungsgegenstände nebenbei auch andere praktische Zwecke.

Schutzhelm

Ein typischer Forsthelm hat vordergründig die Aufgabe, den Kopf vor herabfallenden Ästen und umherfliegenden Holzfragmenten zu schützen. Ein Visier an der Vorderseite verhindert, dass von der Motorsäge ausgeworfene Sägespäne die Sicht nehmen. Außerdem verfügen die meisten Modelle über einen Gehörschutz, da man beim Arbeiten mit der Kettensäge meist Lautstärken von über 100 Dezibel ausgesetzt ist.

Hanschuhe

Natürlich ist hier die Rede von speziellen Schnittschutz-Handschuhen, die für den Fall, dass die Hände mit der laufenden Kette in Berührung kommen sollten, das Schlimmste verhindern. Außerdem sorgen sie für erhöhten Grip beim Führen der Motorsäge, was in einem verminderten Unfallrisiko resultiert. Zusätzlich sollen sie ein komfortables Arbetien über längere Zeit ermöglichen.

Schnittschutzhose

Die größte Gefahr bei der Arbeit mit einer Motorsäge ist, dass das Arbeitsgerät abrutscht und den eigenen Körper trifft. Die meisten Unfälle dieser Art betreffen den Körper unterhalb der Hüfte, weswegen man immer eine Schnittschutzhose tragen sollte. Die Funktionsweise ist dabei fast überall gleich: bei Kontakt mit einer laufenden Kette lösen sich spezielle Fasern, die den weiteren Kettenumlauf blockieren.