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Astscheren

 

Jeder Hobby- und professioneller Gärtner weiß, wie anstrengend Arbeiten an Bäumen und massiveren Büschen sein können. Besonders, wenn man einen Baum stutzen oder einen Busch entfernen will, ist man auf gutes Werkzeug angewiesen, das einem die Arbeit so gut es nur geht vereinfacht. Bei dem Kauf einer Astschere kann man schnell mal an ein zu teures bzw. sehr schlecht verarbeitetes Model geraten.

 

Astscheren gibt es wie Sand am Meer, doch genauso groß sind leider auch die Unterschiede zwischen
ihnen. Wir listen Dir hier 5 unterschiedliche Astscheren auf, die sich im Preis, der Handhabung und im Aufbau stark unterscheiden, aber dennoch in ihrer Preisklasse sehr gute Ergebnisse erzielen. Wir möchten Dir damit die beschwerliche Suche ersparen.


Wofür brauche ich eine Astschere?

 

Eine Astschere wird im Prinzip immer dann benötigt, wenn eine normale Gartenschere nicht mehr ausreicht. Mit der Astschere kann man dank längeren Hebeln und Klingen an größeren Ästen ansetzen und sie auch mit weniger Kraftaufwand durchschneiden. Allerdings ist die maximale Dicke der Äste wie auch bei den Gartenscheren nicht unbegrenzt und schwenkt von Modell zu Modell und Du solltest bei einer Überschreitung dieser Grenze doch lieber zu anderen Werkzeugen, wie zum Beispiel einer Motorsäge, greifen.


Wie ist eine Astschere aufgebaut?

 

WOLF-Garten Amboss AstschereEine Astschere ist vom Grundprinzip ähnlich aufgebaut wie eine kleinere Gartenschere, nur ist die Astschere um einiges größer, wobei es auch bei den Astscheren unterschiedliche Größen gibt, sowie Modelle mit Teleskopstielen, welche Dir die Möglichkeit geben die Größe des Werkzeug Situationsabhängig ändern zu können. Der andere große Unterschied ist, das eine Astschere weder eine Feder, noch einen Sicherheitsverschluss hat.

Auch bei den Astscheren gibt es die Auswahl zwischen Amboss- und Bypass-Modellen.

 

Die Amboss-Astschere hat nur auf der einen Seite eine scharfe Klinge, während sich auf der anderen Seite lediglich eine stumpfe Gegenplatte (oder auch „Amboss“ genannt) befindet. Mit einer Amboss-Astschere kann man dickere Äste leichter schneiden, allerdings ist der Schnitt dann nicht so sauber und es können Quetschungen auftreten, was es vor allem lebenden Pflanzen, an denen man gerade geschnitten hat, schwer macht zu verheilen.

 

Die Bypass-Astschere hingegen hat zwei scharfe Klingen, die beim Schneiden dicht aneinander vorbei ziehen. Mit ihr lassen sich Äste viel sauberer durchschneiden, wenn auch gleich die angewendete Kraft, bei diesem Typ Astschere, deutlich höher ist. Mit dem Bypass-Modell kann man außerdem genauer an einem Ast ansetzten, da der Kopf meist schmaler ist.


Worauf sollte ich beim Kauf einer Astschere achten?

 

Die Frage welche Art von Astschere man sich holen will, ist eine Sache des persönlichen Empfindens, doch empfiehlt es sich für einen größeren Garten beide Modelle zur Hand zu haben. Die Frage des Materials, aus welchem die Schere bestehen soll, ist auch von Deinen Vorlieben abhängig. Denn mit verschiedenen Materialien können sich das Gewicht, die Stabilität und auch die Funktionalität der Schere verändern. Ob Du nun lieber eine stabile Schere mit mehr Gewicht oder  eine leichtere mit zum Beispiel Kunststoffgriffen möchtest ist vollkommen Deine Sache. Nur zu schwer sollte sie nicht sein, denn dadurch wird dann auch die Arbeit deutlich anstrengender. Die Klingen bestehen in der Regel aus Stahl, während die Griffe aus zum Beispiel Kunststoff, Aluminium und anderen Metallen bestehen können.

 

Bei der Frage des Griffs wird es  dann schon etwas komplizierter. Wenn Du beispielsweise mit vielen Büschen zu tun hast, wo das Erreichen einzelner Äste/Stämme durch andere Äste/Stämme behindert wird, solltest Du auf eine Schere mit kürzerem Stiel zurückgreifen. Wenn Du hingegen eher an Pflanzenteile heran kommen musst, die schwer zu erreichen sind, wäre eine Schere mit längeren Griffen besser geeignet. Falls Du in diesem Punkt flexibel sein möchtest, würden wir Dir zu dem Kauf einer Astschere mit Teleskop-Griff Raten, damit Du dich der Situation anpassen kannst. Du solltest testen, ob Du die komplett geöffnete Schere noch bequem halten kannst, andernfalls solltest Du besser auf ein kleineres Modell umsteigen.

 

Vom Preis und von der Marke her musst Du nicht unbedingt auf das Teuerste setzen, allerdings sollte der Preis auch nicht zu niedrig sein, denn Billig muss man oftmals doppelt kaufen. Viele hochwertige Scheren haben oftmals auswechselbare Teile, damit Du im Ernstfall nur den betroffenen Teil austauschen kannst, anstatt gleich die ganze Schere neu kaufen zu müssen.